
Kronen Zeitung
US-PRÄSIDENT REAGIERT
Iran nicht bei WM? Trump ist‘s „wirklich egal“
Angesichts der Eskalation im Nahen Osten ist die WM-Teilnahme des Iran ungewiss. US-Präsident Donald Trump lässt dieses Thema kalt. „Es ist mir wirklich egal“, sagte Trump am Dienstag dem Portal „Politico“ zu einem möglichen WM-Rückzug des Iran. Ein freiwilliger Verzicht hätte vor allem finanzielle Folgen, wie aus den FIFA-Regularien für das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada hervorgeht. Umgerechnet rund 275.000 Euro kostet es, mehr als 30 Tage vor der WM abzusagen.
Doppelt so viel ist fällig, wenn es noch kurzfristiger geschieht. Auch die WM-Teilnahme 2030 stünde auf der Kippe. Die WM beginnt in exakt 100 Tagen. Neben Strafzahlungen müsste der Iran die von der FIFA erhaltenen Vorbereitungsgelder für die Mannschaft sowie alle anderen turnierspezifischen Beitragszahlungen zurückerstatten. Nach Angaben des Weltverbandes erhält jedes qualifizierte Team 1,5 Millionen US-Dollar, um die Vorbereitungskosten zu decken. Außerdem gibt es ein Preisgeld von mindestens neun Millionen US-Dollar für die Mannschaften, die bei der WM die Plätze 33 bis 48 belegen.
Darüber hinaus würde der Iran laut FIFA-Regelwerk einen Ausschluss von der WM 2030 riskieren. Andererseits könnte auch der FIFA-Rat mit seinen 32 Mitgliedern über einen Ausschluss des Iran abstimmen.
Irak oder VAE als mögliche Nachrücker
Der Iran soll in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. „Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken“, hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung.
Falls der Iran seine Teilnahme absagen sollte, könnte vermutlich eine andere asiatische Mannschaft den Platz einnehmen. Als mögliche Nachrücker gelten vor allem der Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate, da diese beide im Kampf um den letzten WM-Platz in den interkontinentalen Play-offs gegeneinander gespielt hatten. Der Irak stieg auf und trifft nun im entscheidenden Spiel um einen WM-Platz Anfang April auf Bolivien oder Suriname.
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Bild: AFP/APA/Karim JAAFAR














